Entwicklung einer Institution

Ralf Scheffler ist mit seinem Club „Batschkapp“ für den Deutschen Gastronomiepreis 2014 nominiert

Ralf Scheffler, „Batschkapp“ in Frankfurt (Nominiert in der Kategorie Beverage 2014)

Batschkapp
Gwinnerstr. 5
60388 Frankfurt (Seckbach)

www.batschkapp.de

Die Frankfurter Institution "Batschkapp" hat ihre Anfänge in der linken Gegenkultur und hat sich bis heute zum etablierten Musik-Club gewandelt. Diese Entwicklung rührt vor allem von einer Person her: Eigentümer Ralf Scheffler. Das bestätigt auch die Jury des Deutschen Gastronomiepreises, die ihn mit seinem Club in der Kategorie „Beverage“ nominiert hat.

Ob Lenny Kravitz, Die Toten Hosen oder Nirvana - die "Batschkapp" ist Schauplatz für die Größen der Musikbranche. Diese zogen in knapp 40 Jahren rund drei Millionen Gäste an. Von Anfang an dabei: Eigentümer Ralf Scheffler. Sein Laden ist Ausdruck seiner eigenen, besonderen Geschichte.  Er war in der Frankfurter Sponti-Szene aktiv, besetzte Häuser, wurde Trauzeuge von Joschka Fischer und schließlich Eigentümer des Konzert- und Tanzlokals "Batschkapp".

Gegründet wurde der Club 1976 mit dem Ziel, eine linke Gegenkultur zu etablieren. „Die Sponti-Bewegung lief langsam aus und wir suchten nach einem neuen Weg die Massen weiter zu erreichen“, erinnert sich der Ex-Hochheimer „Damals wollten wir eben eine Revolution“. So entstand die Idee ein eigenes Lokal aufzuziehen.

Die Affinität zur Musik stammt aus seiner Jugend: „Vor allem die Beatles und die Stones haben meine Liebe zu Rock "n Roll und Co. geweckt.“ Der gastronomische Faktor kam dann wie von selbst dazu. Nach vier Jahrzehnten im Nachtbusiness ist er keineswegs müde. „Ich mache das bis ich umfalle“, versichert er.

Für Ralf Scheffler ist es wichtig, die Nase immer im Wind zu haben und auf der Höhe der Zeit zu bleiben. So holte er neben den Top-Acts der Musikszene auch Newcomer in die  "Batschkapp". „Vor allem bei Konzerten muss man immer im Blick haben, was momentan im Trend liegt“, ist er überzeugt. Mit der Zeit gegangen ist der Haudegen auch in der Wahl seiner Locations. Ende letzten Jahres ist der Club vom alten Standort in Eschersheim nach Seckbach umgezogen. Diese Entscheidung stieß auf Kritik. „Ich bin überzeugt, dass der Charakter eines Lokals maßgeblich durch die geprägt wird, die es betreiben“, erklärt der Frankfurter. Die neue "Batschkapp" strahlt den Geist des alten Clubs weiter aus - es gibt allerdings mehr Platz für alle und modernere Technik. Die Besucherzahlen zeigen, dass er mit dieser Einschätzung richtig liegt. „Die Entwicklung der "Batschkapp" zu einem etablierten Musik-Club und einer echten Frankfurter Legende ist gelungen. Das liegt vor allem am Gespür des Eigentümers und seinem Team“, ist Lothar Menge, Juryvorsitzender des Gastronomiepreises, überzeugt.  

 
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