21.02.2011

Grußwort Ernst Fischer

Präsident des Deutschen Hotel- und
Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband)

Verehrte, liebe Frau Cramer,
sehr geehrter Herr Menge,
sehr geehrte Kunden und Freunde der Warsteiner Gruppe,
verehrte Gäste,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

in guter Tradition auch von mir ein herzliches Willkommen zur Verleihung des WARSTEINER PREISES! Ich freue mich sehr, Sie in Berlin begrüßen zu können. In der Stadt, deren Gastro-Szene wohl wie keine zweite in Deutschland für Aufbruch, Kreativität und Dynamik steht. Also dafür, was sowohl unsere Ehrenpreisträgerin als auch unsere Nominierten auszeichnet.

Liebe Gretel Weiß,
liebe Johanna Ismayr,
lieber Klaus Kobjoll,
lieber Bernhard Rothenberger,
lieber Petros Siamitras,

ich begrüße Sie sehr herzlich hier bei uns im Tipi!

Eine Gewinnerin steht schon fest: Gretel Weiß, die branchenprägende Fachjournalistin, wird heute für ihre herausragenden Verdienste um das Gastgewerbe ausgezeichnet. Doch dazu später mehr.

Die anderen vier sind echte Vollblutgastronomen mit Leib und Seele. Ideenreiche und visionäre Unternehmerpersönlichkeiten mit nachhaltigen, beispielhaften Konzepten. Dafür steht der WARSTEINER PREIS. Schon alleine die Nominierung ist eine tolle Bestätigung ihrer Arbeit. Auch wenn heute nur zwei mit dem deutschen Gastronomiepreis 2010 in der Hand nach Hause gehen werden, strahlt der WARSTEINER PREIS auf die gesamte Branche. Denn er transportiert Wertschätzung für Unternehmer, die Tag für Tag ihr Bestes geben - für ihre Gäste, ihre Mitarbeiter, ihre Betriebe.

Mein allerherzlichster Dank gilt deshalb dem großartigen Engagement der Warsteiner Gruppe. Verehrte, liebe Frau Cramer, lieber Herr Menge, ich danke Ihnen für Ihren unermüdlichen Einsatz für die Branche!

Essen gehen, ein Bier trinken - das ist für viele der Inbegriff des Genießens und Entspannens. In der Gastronomie trifft man Freunde, Bekannte, macht Geschäfte, erzählt und hört zu. Gastronomie ist Menschenwerk. Handgemacht. Von Menschen für Menschen. Und wird auch in Zeiten fortschreitender Digitalisierung durch nichts und niemanden zu ersetzen sein.

Denn wir sorgen für echte, sinnliche Wohlfühl-Erlebnisse in einer immer virtueller werdenden Welt. Das kann kein Twitter und kein Facebook. Gefragt ist herzliche, ehrliche Gastfreundschaft. Regionalität und Saisonalität haben Konjunktur. Gerade auch mit Blick auf das große gesellschaftliche Thema Nachhaltigkeit ergeben sich hieraus für unsere Branche zahlreiche Möglichkeiten.

Meine Damen und Herren,

keine andere Branche bietet Machern so viele Chancen, Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Gastronomen sind Unternehmer - im besten Sinne. Sie wollen unternehmen, nicht unterlassen.

Dafür macht sich der DEHOGA stark. Denn eines ist klar: Richtig gut können wir nur sein, wenn die wirtschaftspolitischen und rechtlichen Rahmenbedingungen stimmen. Deshalb kämpft der DEHOGA für ein Ende der massiven Benachteiligungen unserer Betriebe und für fairen Wettbewerb mit den Bäckern, Metzgern und dem Lebensmitteleinzelhandel. Deshalb kämpfen wir gegen immer neue Regulierungen und bürokratische Hemmnisse - ich sage nur generelle Rauchverbote, Alkoholdiskussion, Smiley-Debatte oder jüngst der völlig überflüssige Streit um ein Verbot von Spielautomaten. Wir kämpfen für mehr unternehmerische Freiheit. Nur so kann unsere Branche ihr Beschäftigungs- und Wachstumspotenzial entfalten. Denn wo, bitte schön, sollen neue Arbeitsplätze entstehen, wenn nicht bei uns?

Meine Damen und Herren,

glauben Sie mir, es ist eine wirkliche Mammutaufgabe, der Politik, den Medien und der Ã?ffentlichkeit immer wieder aufzuzeigen, welche Bedeutung unsere Branche für das Funktionieren einer Gesellschaft hat. Wir schaffen Arbeitsplätze in Deutschland. Wir bilden hier Köche, Restaurantfachleute und Fachkräfte aus. Wir wandern nicht in Billiglohnländer ab. Wir wollen hier in Deutschland gute Gastgeber sein. Und wir können noch mehr - wenn man uns lässt.

Verehrte, liebe Frau Cramer, lieber Herr Menge,

ich danke Ihnen und der Warsteiner Gruppe dafür, dass Sie mit dem deutschen Gastronomiepreis Mut auf Bestleistungen machen, dass Sie leidenschaftliche Gastgeber mit Herz und Verstand in das Licht der Ã?ffentlichkeit rücken, dass Sie erfolgreiches Unternehmertum auszeichnen - und damit auch dem Nachwuchs Lust machen auf Gastronomie in Deutschland.

Und das ist auch meine abschließende Bitte an Sie alle:

Der Wettbewerb um die besten Köpfe ist in unserer Branche voll entbrannt. Schon jetzt gibt es Regionen und Betriebe die Schwierigkeiten haben, ihre Stellen zu besetzen. Deshalb: Gehen Sie raus und machen Sie Werbung für unsere Branche. Lassen Sie uns gemeinsam dafür eintreten, dass diese schönste Branche der Welt die öffentliche Anerkennung erfährt, die sie verdient. Lassen Sie uns gemeinsam die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der Gastronomie in Deutschland stellen!

Ich danke Ihnen.

Jetzt wünsche ich uns allen einen genussvollen und inspirierenden Abend.

 
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