10.01.2012

Ein Netzwerker mit ausgeprägtem Party-Feeling

SOLAR-Betreiber Rik Verweyen für die Kategorie Beverage nominiert

SOLAR-Betreiber Rik Verweyen für die Kategorie Beverage nominiert
SOLAR-Betreiber Rik Verweyen für die Kategorie Beverage nominiert

Berlin, 10. Januar 2012. - Rik Verweyen, Betreiber des Berliner Solar - Restaurant & Lounge, versteht sich auf Partys, und das seit 1989. Im jungen Alter von 16 Jahren begann der gebürtige Hildesheimer in seiner Berliner Schulzeit, für sich und seine Freunde Geburtstagspartys mit 200 bis 300 Gästen zu organisieren. Und das mit großem Erfolg.

Aus den anfänglich privaten Geburtstagspartys entpuppte sich in den Folgejahren die Berliner Party-Reihe „Rik"s Wohnzimmer“. Immer mehr Nachtschwärmer hörten von der tollen Stimmung in den wechselnden Locations, deren Türen oft erst nach Sonnenaufgang wieder verschlossen wurden. Rik lernte in dieser Zeit Hunderte von Partygängern, Geschäftsleute, Künstler, Musiker und Journalisten kennen - und mit jeder Party wuchs sein Netzwerk. In nur wenigen Jahren war Rik Verweyens Gesicht in der schnell wechselnden Club- und Partyszene der Hauptstadt zum Markenzeichen für amüsante, lange Stimmungsnächte geworden. Einer stand ihm dabei von Anfang an zur Seite - und das bis heute: Sein Freund Franco Mey, Kompagnon der gemeinsamen Betreiberfirma Farbrausch GmbH, der im Solar die gastronomische Seite verantwortet, während Verweyen für Marketing, PR, below-the-line sowie die gesamte mündliche und schriftliche Kommunikation zuständig ist.

Das Solar-Konzept setzt auf Kontinuität trotz regelmäßiger Veränderungen in Ausstattung und Design. „Wir wollen Konstanten schaffen, ohne Werbung, nur über das Internet - und das noch für viele Jahre“, erklärt Verweyen. Während der Club-Zyklus in Berlin im Schnitt gerade mal zwei Jahre dauere, eröffnete das Solar Ende 2005 seine Räumlichkeiten im 16. und 17. Stock eines 60er Jahre Hochhauses in unmittelbarer Nähe zum Checkpoint Charlie. „Wir verstehen uns weder als Club noch als Disco“, so der 38jährige studierte Medienmanager, „unsere Kernzielgruppe sind 25- bis 45jährige, die die Clubnächte irgendwie vermissen, es aber heute gemütlicher haben möchten“. Im Solar sollen sich die Gäste wie in den eigenen vier Wänden fühlen; und das scheinen sie auch zu tun, denn die durchschnittliche Verweildauer beträgt zwei bis fünf Stunden.

Für das Solar existiert keine Akquise und trotzdem stehen die Leute Schlange. Etwa 200 bis 300 Gäste müssen an jedem Abend von der „Selektion“ am Eingang zum Außenfassaden-Fahrstuhl höflich wieder weggeschickt werden. Diejenigen, die es schwindelfrei nach oben schaffen - etwa 300 bis 500 Gäste am Abend über die Woche und zirka 700 bis 1000 am Wochenende - steigen im 16. Stock im Restaurantbereich mit 100 Plätzen aus. Wer dort ein Dinner und Drinks genießen möchte, sollte mindestens eine Woche zuvor einen Tisch reserviert haben. Geboten wird von Küchenchef Jan-Oliver Henschel regionale frische Hausmannskost ebenso wie internationale kulinarische Highlights. Am Sonntag stehen Königsberger Klopse auf der Karte, das Schnitzel-Menue verkauft sich am besten, doch auch Filets, Gambas oder Hummer werden gereicht; und für den kleinen Hunger gibt es Berliner Tapas wie Currywurst mit Pommes.

„Wir bieten gutes Essen, gute Drinks und dazu jede Menge hübsche Mädels und Jungs“, weiß Verweyen, der sich über verliebte Paare am Abend ebenso freut wie über Gäste, die auf einer der Sofaschaukeln auch schon mal einschlafen. Der Eintritt ins Solar ist frei, die Preise beginnen bei 3,50 Euro für ein Warsteiner oder 3,60 Euro für ein Glas Wein, Flaschenweine werden aber auch für 200 bis 300 Euro angeboten. Mehr als 60 Mitarbeiter aus aller Herren Länder stehen auf der Payroll - ein Spiegelbild der Berliner Gesellschaft. Mindestens 30-köpfig ist an einem jeden Abend das Solar-Team, das seine Gäste unaufdringlich zu verwöhnen sucht. Die DJ"s - an der Zahl Acht ohne bekannte Namen, dafür mit Herzblut und eigenem Geschmack dabei - sind im normalen Beruf Kameramann, Redakteur, Koch oder Chirurg und werden von Rik Verweyen persönlich ausgesucht. Rund 50 DJ"s pro Monat bewerben sich beim Solar.

Manchmal legt Verweyen noch selbst eine Nacht lang auf - je nach Lust und Laune. Mit Berufstationen bei den Babelsberger Filmstudios, Sony Music und Universal Music versteht sich der Medienmanager auf sehr unterschiedliche Musikströmungen, bietet eine eigene Solar CD Kompilation an und vermittelt Berliner DJ"s in Agenturmanier zu den großen europäischen Club-Festivals. „Mit dem Solar bieten wir eine Ergänzung zum klassischen Berliner Nachtleben und einen Ersatz für gute alte Zeiten. Unser Publikum ist trendig, besitzt Qualität und strahlt eher Understatement aus“, beschreibt der Rothaarige mit 3-Tages-Bart die illustre Schar seiner Gäste. Dabei lässt sich Verweyen gar nicht mehr so häufig im Berliner Nachtleben blicken. In der Regel beginnt sein Arbeitsalltag morgens um 10 Uhr und endet geordnet um 19 Uhr.

Aber wenn er so herzhaft lacht und dabei routiniert Interviews gibt, wird spürbar, dass er seinem Job mit Herzblut nachgeht. „Wenn man etwas nicht mit dem Herzen macht, dann wird es auch nicht gut“, ist er fest überzeugt. Und so macht es ihm bis heute immer wieder Freude, mit dem DJ-Fahrstuhl direkt neben der zentralen Wendeltreppe vom 16. in den 17. Stock zu gleiten und den Wechsel der Atmosphäre zwischen Restaurant und Lounge zu erleben. Video-Performances über 20 Beamer-Lichtquellen und Contemporary Art erfasst das Auge, wäre da nicht der atemberaubende Blick über die Dächer und Kirchtürme der ruhelosen Stadt. Drinnen aber, im Solar, bleibt es einfach nur gemütlich.

 
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