12.01.2015

Der Warsteiner Preis „Lifetime Award“ geht an Hermann Bareiss

ein Gastgeber mit Stil und Charme wird für sein  Lebenswerk ausgezeichnet

Warstein, 19.01.2016. Hermann Bareiss führt nahezu fünf Jahrzehnte das gleichnamige Luxushotel in Baiersbronn-Mitteltal, mitten im Schwarzwald.  Er hat aus dem einst beschaulichen Kurhotel Mitteltal, das seine Mutter ihm 1973 als Erbe anvertraute, mit großen Visionen und hohem Engagement eines der beliebtesten Ferienhotels in Europa gemacht. „Als Gastgeber und als Mensch hat er nachhaltig Maßstäbe in der gastgebenden Branche gesetzt“, begründet die Jury seine Auszeichnung mit dem „Lifetime Award“. Am 22. Februar 2016 findet die Verleihung durch Catharina Cramer, Geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe und Schirmherrin des Preises, im Axica Kongresszentrum in Berlin statt. .

Der Warsteiner Preis „Lifetime Award“ geht an Hermann Bareiss.
Der Warsteiner Preis „Lifetime Award“ geht an Hermann Bareiss.

Frühe Verantwortung

Hermann Bareiss war 22 Jahre alt, als er sich entscheiden musste, die begonnenen beruflichen Wanderjahre u.a. in Frankreich und England abzubrechen, um seine Mutter bei der Leitung ihres Hotels zu unterstützen. Doch die Entscheidung für den Familienbetrieb fällte er aus voller Überzeugung: Nur sieben Jahre später, mit 29 Jahren, übernahm Bareiss schließlich die alleinige Leitung des Hotels.

In den darauffolgenden Jahrzehnten widmet sich der leidenschaftliche Hotelier seiner Aufgabe mit Leib und Seele. Hermann Bareiss steckt nicht nur jede Menge Herzblut in den Aufbau und die stetige Verbesserung seines Hotels, sondern engagiert sich auch darüber hinaus. Die Liste seiner vielzähligen Engagements reicht vom FHG, dem Verein zur Förderung des Nachwuchses in der deutschen Spitzenhotellerie und Gastronomie, den er 1989 gründete und dessen Ehrenvorsitzender er heute ist, über Projekte zu Landschaftspflege und Denkmalschutz bis hin zu kulturellen Events – hauptsächlich in seiner  Heimat, dem Schwarzwald, wo ihn die Nähe zu Frankreich zu einem aktiven Förderer der deutsch-französischen Freundschaft gemacht hat. Die zahlreichen der persönlichen wie unternehmerischen Auszeichnungen für ihn und das „Bareiss“ im In- und Ausland reichen vom Bundesverdienstkreuz über den Orden der Légion d’Honneur bis hin zum „Best Resort in Europe“.

„Wille zur Verbesserung, Gastorientierung und exzellente Mitarbeiter“ sind für Hermann Bareiss die Schlüssel einer erfolgreichen Hotelführung. Diese Einstellung zeigt sich auch im Umgang mit den Mitarbeitern. Die Wertschätzung jedes Einzelnen sowie der Teamgeist der Mannschaft sind ausschlaggebend dafür, dass die „Bareissianer“, wie sie sich selbst nennen, alle mit dem Herzen dabei sind – diese Art von Zusammengehörigkeitsgefühl kann man nicht kaufen. Über seine etwa 70 Auszubildenden sagt Hermann Bareiss: „Sie sind der Schatz unseres Hauses.“ Dass genau diese Auszubildenden regelmäßig zu den Besten der Branche gehören, ist daher nicht überraschend.

Das „Bareiss“ lässt keine Wünsche offen

Das Hotel zählt zur Kategorie „5 Sterne Luxus Superior“ und gehört mehrfach ausgezeichnet zu den beliebtesten Ferienhotels in Europa. Neben einem luxuriösen Spitzen Spa-Angebot, u.a. mit hauseigener Kräuter-Kosmetikserie, trägt  insbesondere die vielfach preisgekrönte Küche des „Bareiss“  zum großen Erfolg des Hauses bei. Die Restaurants im Haus bieten feinste Speisen für verschiedenste Geschmäcker: In der „Kaminstube“ werden Klassiker der europäischen Küche neu interpretiert, in den „Dorfstuben“ wird es mit typischen Schwarzwälder Spezialitäten etwas herzhafter. Eines der kulinarischen Aushängeschilder „im Sternedorf Baiersbronn“ ist das Restaurant Bareiss, das seit 1992 unter der Leitung von 3-Sterne  Koch Claus-Peter Lumpp steht.

Zum Hotel gehören auch der 227 Jahre alte Morlokhof, den Hermann Bareiss als Kultur- und Brauchtumsdenkmal mit großem historischen Bewusstsein restaurieren ließ, der heute auch als Eventlocation genutzt wird, und die „Wanderhütte Sattelei“, die unter dem Motto „Köstlich Wandern“ ganzjährig bewirtschaftet wird. Der gepflegte Park des Hotels und der angrenzende Nationalpark Schwarzwald bieten weiteren Platz für ausgiebige Spaziergänge im Grünen.

Das „Bareiss“ als Drei-Generationen-Haus bietet auch eine umfassende Kinderbetreuung an. Für die Kleinen gibt es an allen sieben Tagen der Woche ein altersgerecht differenziertes, begleitetes Ferienprogramm im „Kinderdörfle“.  Für die Größeren stehen Billardtische, Flipper und Spielekonsolen im „Haus der Spiele“ bereit.

Zeit für die Kür

Das abgerundete und harmonische Konzept des Hotels, verbunden mit der herzlichen Gastfreundschaft, spricht für sich und seinen Eigentümer. „Ich bin auf jeden Fall, und das mit allem Drum und Dran, Gastgeber. Wenn ich andere Menschen glücklich mache, strahlt das auf mich zurück und macht mich zutiefst glücklich“, bekennt der Hotelier.

2009  holte Hermann Bareiss seinen Sohn Hannes in die Geschäftsführung. Der steht heute, zusammen mit seiner Frau Britta, in der vollen operativen Verantwortung, während Hermann Bareiss sich womöglich noch intensiver seinen Gästen und zusammen mit seinem Sohn Plänen zur Fortentwicklung des Hotels widmet. Er selbst nennt das „die Zeit der Kür“.

Mit dem „Lifetime Award“ des Warsteiner Preises werden Persönlichkeiten  geehrt, die außerordentliches Engagement zeigen und Vorbildfunktion besitzen durch ihre herausragende Lebensleistung. Die Preisträger aus den Jahren zuvor sind Prof. Dr. Alfred Biolek, Gretel Weiß, Karl-Heinz Stockheim, Prof. Dr. h.c. Eckart Witzigmann, Eugen Block und Carmen Würth.

Im Rennen um den Deutschen Gastronomiepreis 2016 bleibt es spannend. In der Kategorie „Food“ sind in diesem Jahr drei völlig unterschiedliche Konzepte nominiert:

Sonja Faber und Julia Faber-Oberpottkamp aus Hannover mit ihrem Bio-Restaurant „zurück zum glück“, Marcus Geßler und Arash Vatanparast „LUX | Barkultur und Grillkunst“  in Münster und Marc Uebelherrs Marktrestaurant „OhJulia“ in München. In der Kategorie „Beverage“ warten Alexander Dohnt und Maik Richter aus der „TA OS skybar“ in Schorndorf, Christian Huys aus dem „Hot Jazz Club“ in Münster sowie Tom

Thomas und Ulrich „ULEE“ Rauschenberger vom „Bootshaus“ Köln auf die endgültige Entscheidung der Jury.

„Bei so hochkarätigen Nominierten mit herausragenden Ideen und Konzepten fällt es schwer, eine Entscheidung zu treffen“, berichtet Martin Hötzel, Juryvorsitzender und Geschäftsführer Vertrieb und Marketing der Warsteiner Gruppe. „Dennoch ist es uns eine Ehre, wieder hervorragende Unternehmer der deutschen Gastronomielandschaft auszeichnen zu dürfen.“ Wer die Sieger in den Kategorien „Food“ und „Beverage“ sind, entscheidet die Jury vor der Gala zum Deutschen Gastronomiepreis im Februar 2016.


 
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