22.02.2010

Redebeitrag von Lothar Menge,

Vertriebsdirektor Gastronomie der Warsteiner Gruppe

Einen schönen guten Abend, sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren, liebe Ehrengäste! Sie alle sind heute Abend Ehrengäste. Sie, die mit uns hier im Alten Kesselhaus feiern – zu Ehren der nominierten Gastronomen des Jahres 2009, der Vordenker, oft auch Querdenker dieses Abends. Nein, mehr noch: der Wegbereiter unserer gastlichen Branche.

Wir feiern heute Abend nicht nur die Nominierten des Warsteiner-Preises 2009 in den Kategorien Food und Beverage und rufen die Gastronomen des Jahres 2009 aus. Wir wollen auch eine Persönlichkeit ehren, die Zeit ihres Schaffens ein Plädoyer für den Genuss und das Kochen hielt und bis heute hält – und das mit aller Wortgewandtheit und großem Unterhaltungswert. Diese Persönlichkeit hat derart viel für die Gastronomiebranche getan, dass die Jury ihr heute Abend einen Lifetime-Award zusprechen wird: den „Warsteiner-Preis für ein Lebenswerk“. Es ist der erste Lifetime-Award, den die Jury seit Anbeginn des Deutschen Gastronomiepreises überhaupt verleiht. Aber dazu später mehr.

An dieser Stelle möchte ich gerne den Experten aus der Wirtschafts- und Fachpresse, der Gastronomiebranche und Getränkewirtschaft danken, die – zum Teil bereits seit 1994 – die Auswahl, Bewertung und Prämierung der „Vorbilder an Gastlichkeit“ leisten. Sie bilden die unabhängige Jury des Warsteiner-Preises. Insbesondere aufgrund ihrer Erfahrung, ihrer Meinung und ihres Branchen-Wissens ist der Warsteiner Preis keine leere Worthülse, sondern Denkanstoß und besondere Auszeichnung zugleich. Die Jurysitzungen werden mit großer Ernsthaftigkeit und manch einer kontroversen Diskussion geführt – eine hervorragende Grundeinstellung, wie ich meine, denn, um es mit Winston Churchill zu sagen: „Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig“. In unserer Jury, seien Sie versichert, meine Damen und Herren, ist niemand überflüssig. Die Jurymitglieder sind heute Abend in großer Zahl unter uns, und ich möchte es nicht versäumen, sie Ihnen jetzt in Bild und Wort vorzustellen:

Herr Achim Becker, Redakteur beim Magazin „Der Feinschmecker“; Herr Wolfgang Burkart, Leiter des Sachon Verlags; Herr Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA-Bundesverbandes, der es sich auch heute Abend nicht nehmen lässt, Sie alle im Namen unserer Branche zu begrüßen; Frau Astrid Gmeinski-Walter, Leiterin der Redaktion Sonderthemen bei den Tageszeitungen Die Welt und Berliner Morgenpost; Herr Günther Guder, Geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels; Herr Marcellino Hudalla, Vorstand der Marcellino’s AG Guides & Services und – Frontman der Rockband Marcellino & Friends, die wir später noch erleben dürfen; Herr Dr. Hendrik Markgraf, Chefredakteur der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung; Herr Ingo Reich vom Handelsblatt, Ressort Unternehmen und Märkte; Herr Peter Schmidt-Feneberg, Chefredakteur von PRINZ; Frau Stefanie Theile, stellvertretende Chefredakteurin von Essen & Trinken; meine Wenigkeit als Vorsitzender der Jury; sowie die Preisträger des Vorjahres und damit aktuellen Jurymitglieder Frau Doris Hülsmann, Brasserie Hülsmann in Düsseldorf und Meerbusch und Herr Martin Kolonko, unter anderem Inhaber der M1 Café Bar im BMW-Museum in München.

Meine Damen und Herren, Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung. Eine Aussage, die durch unsere Preisträger der Vergangenheit immer wieder aufs Neue bestätigt wurde. Wie richtungweisend das Votum der Jury in der Vergangenheit war, zeigen die nachhaltigen Erfolge der mit dem Deutschen Gastronomiepreis ausgezeichneten Gastronomen, deren Wirken wir gerne verfolgen. Sie waren nicht nur in ihrem jeweiligen Jahr Vorbilder der Branche, sondern blieben es auch langfristig. Ob Jenny und Doris Hülsmann, die im turbulenten Düsseldorf-Oberkassel großen Erfolg haben, ob Walter Stemberg in Velbert Neviges, der mit seinem Familienunternehmen im Krisenjahr 2009 eines der besten Jahre verzeichnete oder Martin Kolonko, der deutsche Gastronomie nach Fernost tragen darf – die Aufzählung der erfolgreichen Preisträger ließe sich fortführen. Auch in diesem Jahr verbeugen wir uns vor dem Ensemble großer Küchenleistungen, brillanter Taten in Service und Gastlichkeit, vor Gastronomieleistungen auf höchstem Niveau und auf der Höhe der Zeit. Wir verbeugen uns vor den Nominierten des Warsteiner-Preises 2009, die wir Ihnen heute Abend vorstellen.

Zuvor jedoch gilt es, einen weiteren Dank auszusprechen. Sie alle hier im Saal wissen, dass eine solche Veranstaltung nur möglich ist mit einer Vielzahl von Helfern und Unterstützern. So tragen die Firmen Melitta, Coca Cola, Mercedes Benz, Event Rent, mise en place und der Hausherr Georg Broich mit seiner Familie maßgeblich zum Erfolg dieses Abends bei. Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank. Dank sagen möchte ich auch dem Organisationsteam des heutigen Abends unter der Leitung von Eventmanager Peter Lohmeyer. Vielleicht ist es ihm selbst gar nicht bewusst: Lieber Peter, die heutige Preisvergabe ist die zehnte Veranstaltung unter Deiner Federführung. Ein kleines Jubiläum, auf das Du mit Deiner Truppe stolz sein kannst! Danke Dir!

Und last but not least: Ein großes Dankeschön sage ich der Schirmherrin des Warsteiner-Preises, der Geschäftsführenden Gesellschafterin unseres Hauses, Catharina Cramer. Sie hat es sich nicht nehmen lassen, bei der Jurysitzung dabei zu sein und hat damit die Förderung der Gastronomie sozusagen zur Chefsache erklärt. Denn, meine Damen und Herren, die Förderung der Gastronomie ist das eigentliche Ziel des Deutschen Gastronomiepreises: Vorbilder finden und Mut machen, denn am Mut hängt der Erfolg. In die Reihe der Vorbilder passt auch die Persönlichkeit, die nachher den Lifetime-Award zugesprochen bekommt. Schließlich geht es darum, die besonderen unternehmerischen Leistungen kreativer und nachhaltig wirtschaftender Gastronominnen und Gastronomen wertzuschätzen, die Persönlichkeiten sichtbar auf den Schild zu heben und als Vorbilder der Branche zu präsentieren.

Doch was wäre der Deutsche Gastronomiepreis ohne all jene, die darüber zu berichten wissen? So begrüße ich heute Abend ebenfalls ganz herzlich die Vertreter der Tages-, Fach- und Wirtschaftspresse. Wir danken Ihnen für die umfangreiche Berichterstattung und Begleitung des Preises in all den Jahren.

Ihnen allen, verehrte Gäste, wünsche ich jetzt, auch im Namen unserer Gastgeber, Albert und Catharina Cramer, einen anregenden Abend, manch einen Impuls seitens der Nominierten, abgerundet mit kulinarischen Finessen und dem einzig wahren Warsteiner. Und was die Tischgespräche des heutigen Abends betrifft, ende ich mit einem Zitat von US-Schauspieler Walter Matthau: „Für ein gutes Tischgespräch kommt es nicht nur darauf an, was sich auf dem Tisch, sondern auch, was sich auf den Stühlen befindet.“ In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Platzwahl, kurzweilige Unterhaltung hier im Alten Kesselhaus und herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

 
Unternehmen   |   Warsteiner International   |   Presse   |   Kontakt   |   Impressum   |   Login
© 2012 Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG